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Duodenum |
ulcus duodeni |
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Zwölffingerdarmgeschwür meist im Bulbus lokalisiert. Bei über 95% der Zwölffingerdarmgeschwüre wird eine Helicobakterinfektion nachgewiesen. Das Duadenalulcus hat praktisch keine Entartungstendenz.
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Ursache
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psychische Disposition HP Infektion Medikamente ASS NRSA symptomatisch (Gastrinom, Leberzirrhose) Risikoerhöhung durch Rauchen
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Symptome
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oft symptomlos uncharakteristische Schmerzen
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Komplikationen
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Blutung Pylorusstenose Perforation Stenosen aufgrund narbiger Verziehungen
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Diagnose
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Anamnese ÖGD Röntgen
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Therapie
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Umstellung der Ernährungsgewohnheiten Eradikation des Helicobakter pylori bei Blutung endoskopische Intervention medikamentös
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Bulbitis
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akute oder chronische Entzündung
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Sprue
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Schädigung der Darmschleimhaut mit der Folge der Malabsorption von glutenhaltiger Speise.
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Divertikel
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Aussackung der Duodenalwand
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Brunnerom |
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gutartiger Tumor des Dünndarms.ausgehend von den Brunnerschen Drüsenzellen. Kann zu schwerem Blutungen führen.
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Kolon |
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Symptome bei Dickdarmerkrankungen |
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Völlegefühl, Blähungen - unspezifisch
unregelmäßige Stühle
Durchfälle, Obstipation - spezifisch
Blutungen (Teerstuhl, = Melaena flüssig, schwarz, klebrig, übel riechend (wenn Bakterien das Blut verdauen) Haematochezie = Stuhl mit Blut)
Schmerzen - unspezifisch |
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Ursachen der unteren Gastro-intestinalen Blutung |
- Divertikel - Ausstülpung eines Wandabschnittes, meist linkes Kolon oder Sigma
- Polypen - Schleimhautvorwölbung in einem Hohlraum
- Angiodysplasien - oberflächliche Gefäßanomalien
- Karzinom
- CED - chronisch entzündliche Darmerkrankungen
- Hämorrhoiden (Aussackungen der Gefäßschwellkörper im Analkanal)
- rektale Läsionen
- Z.n. Polypektomie
- Angiodysplasien aus dem Dünndarm
- oberer GI-Trakt
- Analfissur - seltene Blutungsquelle - Patienten haben typischer Weise Schmerzen nach dem Stuhlgang. Sollte bei der Endoskopie hier eine Blutung vorliegen muss in jedem Fall die totale Koloskopie durchgeführt werden um weiter oben gelegene Blutungsquellen auszuschließen
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Hämorrhoiden |
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Definition
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Hämorrhoiden sind Erweiterungen des arteriovenösen Gefäßsystems im Analkanal. Sie entstehen an der Linea dentata und sind eine Vergrößerung des Venengeflechtes aufgrung einer Abflussbehinderung. Der Analkanal ist ca 3-4cm lang. Die Schleimhautstruktur ändert sich gegenüber der im Darm und zeigt hier deutliche Längsfalten, die durch Muskelbündel, Venenknäulen und Lympfgefäßen entstehen. Die Schleimhaut geht in Plattenepithel über. Die Grenzlinie zwischen den 2 Schleimhauttypen nennt man Linea dentata oder Linea anorectalis. Die wichtigste Aufgabe des Analkanals ist der Verschluss nach außen. Muskeln sind für den aktiven Anteil zuständig, während Bindegewebsfasern und das Venengeflecht den passiven Teil der Verschlussfunktion übernehmen.
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Ursache
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Obstipation
ballaststoffarme Ernährung
Alkohol
sitzende Tätigkeiten
Bewegungsmangel |
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Symptome
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Blutauflagerungen
Juckreiz |
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Komplikationen
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Blutung |
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Therapie
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Gummibandligatur bei Hämorrhoiden Grad 2. der Knoten wird im Rahmen einer Proktoskopie mit einem Gummiband unterbunden, sodass die Blutzufuhr unterbrochen wird und der Knoten schrumpft
konservativ
Sklerosierung
Infrarotkoagulation
OP |
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Stadieneinteilung |
- Hämorrhoidalknoten befindet sich oberhalb der linea dentata
- beim Pressen rutscht der Hämorrhoidalknoten nach außen, reponiert sich spontan
- beim Pressen rutscht der Hämorrhoidalknoten nach außen, muss manuell reponiert werden
- Hämorrhoidalknoten bleibt ständig außerhalb, ist weder spontan noch manuell zu reponieren
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Ischämische Kolitis |
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Ursache
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entsteht bei Mangeldurchblutung durch z. B. Gefäßveränderungen im Bereich der arteria mesenterica superior, oder als Folge allgemeiner Durchblutungsstörung im Schock
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Symptome
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akuter Beginn
übel riechende Durchfälle
Schmerzen beim Essen |
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Lokalisation
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beim alten Mensch
meist im Bereich der linken Flexur
segmentelle Begrenzung der Entzündung |
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Divertikel |
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Definition
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sackförmige Ausbuchtung umschriebener Wandteile eines Hohlorgans
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Ursache
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durch ballaststoffarme Kost wird der Dickdarm träge, der Stuhl wird fest und sammelt sich. Durch Dehnung und Bindegewebsschwäche kommt es zu den Aussackungen meist im Sigma. Im Divertikel können sich Kotreste festsetzen, das Divertikel wird nicht gelehrt. Durch Bakterienvermehrung kommt es erst zur Peridivertikulitis (Entzündung um das Divertikel herum), dann zur akuten Divertikulitis mit ödematöser Schleimhautschwellung.
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Symptome
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klassische Zeichen der Divertikulitis = links Appendizitis
linksseitige Unterbauchbeschwerden
Fieber
Diagnose: Sonographie, CT, Röntgen (nicht spiegeln in der akuten Phase der Divertikulitis)
bei der Endoskopie findet sich bei der akuten Divertikulitis erythomatöse (entzündliche Hautrötung) Schwellung der Schleimhaut, Eiter, Stenosierung, |
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Komplikationen
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Peritonitis
Perforation
Abszessbildung neben den Divertikeln
Stenose nach mehreren Infektionen
Fistelbildung |
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Therapie
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Behandlung richtet sich nach Schweregradder Erkrankung
leichte Formen werden ambulant behandelt mit Antibiotika, entzündungshemmende Medikamente, zunächst schlackenarme Kost um den Darm zu schonen
schwere Formen werden stationär mit Nahrungskarenz, Antibiotika, Analgetika, Spasmolytika, Antiphlogistika
bei Perforation, Abszess, Fistelbildung - OP, ggf. mit Anlage eines passageren Anus praeters |
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Kolonpolypen |
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Definition
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Kolorektale Polypen (griechisch: Vielfüßler) sind jede makroskopisch sichtbare Gewebeveränderung, die sich über das Schleimhautniveau erhebt und ins Darmlumen ragt. Sie sind häufig bei Erwachsenen. Die meisten sind gutartig und verursachen keine Symptome
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histologische Unterscheidung
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Harmatom
hyperplastische Polypen
entzündliche Polypen
Adenome |
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Risikofaktoren
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niedriger Anteil an Ballaststoffen in der Nahrung
hoher Anteil an tierischen Fetten in der Nahrung
übermäßiger Alkoholkonsum
Adipositas
Bewegungsmangel
Nikotin
Alter > 50 Jahre |
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Einteilung
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Histologisch unterscheidet man:
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hyperplastische Polypen (Schleimhauthyperplasie, fast immer gutartig; Ausnahme bei Colitis ulcerosa besteht Entartungsrisiko)
entzündliche Polypen (siehe hyperplastischer Polyp, entstehen im Rahmen einer Kolitis oder Proktitis durch überschießendes Granulationsgewebe)
adenomatöse Polypen (Neoplasie, Vorläufer des Kolonkarzinoms
Harmatome |
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Entartungsrisiko ist abhängig von:
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Adenomgröße
histologischem Typ
zellulären Atypien (Grad und Ausmaß)
breitbasige entarten schneller |
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Symptome
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meist keine größere Polypen verursachen Blutungen oder Obstruktionen des Darmlumens
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Diagnose
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Koloskopie mit digitaler rektaler Austastung und Biopsie bei der Diagnose eines Adenoms sollte der gesamte Dickdarm auf weitere Polypen abgesucht werden
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Therapie
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endoskopische Abtragung
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Überwachungsstrategien nach Polypektomie |
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Hochrisikogruppe
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3 oder mehr Adenome Adenome mit HGD Adenome mit villösem Anteil
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1. Kontrollkoloskopie nach 3 Jahren
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Niedrigrisikogruppe
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1-2 kleine tubuläre Adenome
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1. Kontrollkoloskopie nach 5 Jahren
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Kolonpolypen am besten en block entfernen. Piecemeal- Abtragungen bekommen häufiger ein Rezidiv. Wenn ein abgetragener Polyp Ca-Anteile hat müssen die Kontrollen engmaschiger erfolgen. Einzige Kontrolle im Dickdarm, ob der Polyp auf die Mucosa beschränkt ist, ist das Unterspritzen. Wenn sich der Polyp gut abhebt = `positive lifting sign`
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Familiäre Adenomatöse Polyposis FAP
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multiple kolorektale Polypen, > 100 Polypen zunächst gutartige Gewebewucherung. wird hauptsächlich autosomal dominant vererbt
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Entartungsrisiko
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100%
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Diagnose
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bei erblich vorbelasteten Patienten ab dem 10.LJ jährliche Rekto-Sigmoidoskopie und bei Polypen -> hohe Koloskopie Abdomensonographie
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Therapie
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OP
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Peutz Jegher Syndrom
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Harmatome aus Darmzellen, Bindegewebe und glatter Muskulatur (können im Jejunum, Ileum, Magen und Dünndarm auftreten)
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Entartungsrisiko
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deutlich erhöht; entarten zu Adenocarzinom
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Diagnose
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Koloskopie, PE, Histologie
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Therapie
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individuelle Behandlungsstrategie je nach Ausdehnung OP Chemotherapie Lasertherapie Strahlentherapie
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Kolonkarzinom |
2. häufigste tumorbedingte Todesursache. Die meisten kolorektalen Karzinome sind Adenokarzinome. Sie entstehen meist nach dem 40. Lebensjahr |
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Adenom Karzinom Sequenz
Karzinome entstehen meist aus adenomatösen Polypen. Die Wahrscheinlichkeit, dass sie entarten nimmt mit der Polypengröße zu. Über 90% aller kolorektalen Karzinome entwickeln sich aus Adenomen. Darum Adenome frühzeitig entfernen.
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Risiko
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familiäre Belastung
Kolorektale Adenome
chronisch entzündliche Darmerkrankungen |
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Symptome
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uncharakteristisch, es gibt keine zuverlässigen Frühsymptome
wechselnde Stuhlgewohnheiten
paradoxe Diarrhöen (bei bestehender Stenose wird der Stuhl von den Bakterien zersetzt und verflüssigt => stinkende Stühle
Gewichtsverlust
abd. Schmerzen andere Symptome
Leistungsminderung
Müdigkeit, Abgeschlagenheit, Mattheit
Ileuserscheinungen
chronisch rezidivierende Blutungen
Schmerzen
tastbarer Tumor |
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Diagnose
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digitale rektale Untersuchung
Koloskopie + PE
falls die Koloskopie nicht vollständig durchzuführen ist, gibt es
die Röntgenkontrastuntersuchung des Kolons
Spiral CT
MRT
Labor: CEA (unspezifisch) |
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Lokalisation
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können in jeder Region des Kolons auftreten
60% im Rektum
20% im Sigma
10% im Zökum
10% im übrigen Kolon |
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Metastasierung
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ist lokalisationsabhängig. Je tiefer der Tumor sitzt, desto mehr breitet er sich über Lympfbahnen aus
Lunge = tiefer Metastasierungstyp
Leber = hoher Metastasierungstyp |
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Therapie
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chirurgisch OP
Chemotherapie
Strahlentherapie palliativ
Schmerztherapie
Umgehungsanastomosen |
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Nachsorge
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Labor CEA
Koloskopie
Sonographie Leber
Röntgen Thorax |
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Die mittlere 5-Jahres-Überlebenszeit liegt beim Kolonkarzinom bei 50%, beim Rektumkarzinom etwas dadrunter.
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Prophylaxe
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Fäkaler Okkultbluttest
Koloskopie (ab dem 56 LJ bei nicht Risikopatienten)
bei unauffälligem Befund - Wiederholung alle 10 Jahre
bei Risikopatienten sollten engmaschigere Untersuchungsintervalle erfolgen |
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Diarrhoe |
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Definition
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>3Stühle pro Tag
Flüssigkeitsverlust, Elektrolytverlust
Durchfälle aus dem Dünndarm sind schaumig, gallig, starker Geruch, voluminös
Durchfälle aus dem Dickdarm sind weniger voluminös, nicht gallig |
Ursachen |
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1. Infektionen
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E. Coli (Reisediarrhoe)
Staphylokokken (verdorbene Nahrungsmittel; tritt nach 1-2h nach Nahrungsaufnahme auf)
Salmonellen (schwere Gastroenteritis,Salmonellen können sich in der Gallenblase sammeln, dann ggf. OP)
Shigellen (verunreinigtes Wasser; produzieren Enterotoxine, wässrig, blutige, schleimige Stühle)
Campylobacter jejuni (verunreinigte Speisen; ödematöse, feinulzeröse Dünn- und Dickdarmschleimhaut)
Rotaviren (verunreinigtes Wasser)
Yersiniose (verunreinigte Speisen; ulzeröse Entzündung der Darmschleimhaut) |
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Clostridium difficile
antibiotikaassoziiert
Im Rahmen einer Antibiotikatherapie wird das Gleichgewicht der Darmbakterien zerstört. Besonders gefährlich ist die Infektion mit Clostridium difficile.
Endoskopisches Bild - ödematöse Schleimhaut mit aufgelagerten Pseudomembranen, Erosionen oder Ulzerationen.
leichte Durchfälle oder schwere hämorrhagische Diarrhöen mit hohem Fieber
Therapie: Clont®, Vancomycin® oral |
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2. Malabsorptio ns- syndrome
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Amyloidose - Einlagerung pathologischer Proteine in die Darmwand, dadurch wird die Resorptionsleistung des Darmes herabgesetzt und die bakteriellen Besiedlung gefördert
Chemotherapie - Entzündungsreaktion
Bestrahlungstherapie
Schilddrüsenüberfunktion - dadurch Darrmmotilitätssteigerung |
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3. Wurmerkran kungen
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Parasiten Oxyuriasis, Enterobiasis = Fadenwurm
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Infektion
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mangelnde Hygiene verunreinigte Lebensmittel
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Symptome
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perianaler Juckreiz Gewichtsverlust Blässe allgemeines Unwohlsein
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Therapie
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Parasitentötende Medikamente Hygiene
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4. CED chronisch entzündliche Darmerkrankungen
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Colitis ulzerosa
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Morbus Crohn
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Alter, Geschlecht der Patienten
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vorwiegend Männer im Alter um 20 Jahre
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Männer und Frauen 20 Jahre und 50-70 Jahre
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Ausdehnung
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Kolon
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50% Dünndarm + Dickdarm, oder auch alle Abschnitte des Gastrointestinaltraktes
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Klinik
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blutige Durchfälle, Schmerzen, Fieber, red. Allgemeinzustand, Eiweißmangel, Gewichtsverlust, Anämie
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in Schüben zunächst uncharakteristisch, Durchfall, Obstipation, Blutbeimengungen bei rektumnahen Befall, Gewichtsverlust, Anämie, VitB12- Mangel, Fieber
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auslösende Faktoren
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unbekannt, autoimmun, psychische Faktoren
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genetische Disposition immunologische Ursache
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endoskopisches Bild
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kontinuierliche Pseudopolypen, zusammenhängend, distaler Beginn, aufsteigende kontinuierliche Ausbreitung
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diskontinuierliche Ausbreitung, segmentell, Aphten, Ulzera
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Komplikationen
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toxisches Megacolon,
Entartungsrisiko
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Pflastersteinrelief, Fistelbildung, Stenose, kann viele Organe befallen, Ileus, Verwachsungen, Abszess, Blutungen
je nach Befall Dünn oder Dickdarmkrebs
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Histologie
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mucosal
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transmural, alle Schichten der Darmschleimhaut
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Therapie
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Diäthetik, Mangelsituationen gezielt therapieren, medikamentös, OP
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Diäthetik, Mangelsituationen gezielt therapieren, medikamentös, OP
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Analfistel, -Abszess |
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Der Dickdarm endet im Rektum. Der letzte Abschnitt des Rektum ist der Analkanal, der mit dem After endet.
Eine Fistel ist ein winziger Kanal oder Trakt, der sich durch eine Entzündung und Infektion entwickelt. Es kann sich auch ein Abszess bilden. Patienten mit M.Crohn neigen eher zu Fistelbildungen. Der Kanal läuft i.d.R. vom Darm zur Haut. In einigen Fällen kann er sich aber auch bei Frauen mit Gebutshilfeverletzungen oder mit M.Crohn in die Scheide oder Blase bilden.
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